7 Affirmationen wenn Du an Dir selber zweifelst

 

Wenn Du beginnst Affirmationen für Dich zu nutzen, kann es sein, dass Du das Gefühl hast als würdest Du Dich selber anlügen. Du zweifelst an Dir und es kann sein, dass die Affirmationen für Dich nicht wahr klingen. Es sei denn Du weißt warum Affirmationen überhaupt funktionieren.

Weißt Du, wir nutzen keine Affirmationen für Sachverhalte, die wir in uns bereits von ganzem Herzen für wahr halten. An manche Dinge müssen wir uns nicht erinnern weil wir uns ihrer einfach absolut sicher sind. Affirmationen nutzen wir dann,  wenn wir uns selber etwas bestätigen möchten. Wenn es uns schwer fällt einer bestimmten Ahnung in uns voll und ganz zu glauben. Daher funktionieren Affirmationen manchmal nicht.

Anstatt Deine Affirmationen als eine Selbstlüge zu betrachten oder als einen Weg, der uns daran erinnert, was wir uns unserem Leben noch nicht haben, darfst Du lernen Deine Affirmationspraxis als das Anpflanzen von neuen kraftvollen Samen in Deinem Lebensgarten zu sehen.

Wenn Du einen Blumensamen in die Erde pflanzt, dann siehst Du keine unmittelbaren Ergebnisse. Du pflanzt keinen Samen und erwartet dann automatisch eine Blumenknospe. Die Stelle wo Du gepflanzt hast sieht noch immer aus wie vorher. Aber was sich geändert hat ist Dein Bewusstsein. Dein Verständnis. Dein Wissen, dass Du etwas gepflanzt hast. Und Du trägst keinen Zweifel in Dir, dass Deine Pflanze wachsen und blühen wird, wenn Du sie gut behandeln wirst, ihr Aufmerksamkeit und Pflege schenkst. Du weißt mit Sicherheit, dass der Samen dann erblühen wird.

Dies ist die gleiche Energie, die Dir dabei helfen wird auch Deine Affirmationen in die Realität umzusetzen. Im ersten Augenblick, sieht Dein Leben noch immer unverändert aus aber Du weißt, dass unter der Oberfläche eine neue Energie aufblüht. Dein Bewusstsein hat sich verändert und Du bewegst Dich in die richtige Richtung. Du glaubst an Dich selbst und an Deine Träume. Du verstehst, dass es im Moment mehr gibt als das was Du sehen kannst.

Deine Affirmationen verbinden Dich mit Deiner Zukunft und schaffen eine Brücke zwischen dem, wo Du Dich im Moment befindest und wo Dein Ziel liegt. Deine Affirmationen unterstützen Dich dabei, Dir Deiner Handlungen und Deiner Gedanken bewusst zu werden. Wenn Du also Deine Affirmationen aufschreibst oder sagst, dann sei Dir sicher, dass Du keine konkreten Beweise für die Blüte brauchst um zu wissen, dass etwas Schönes gepflanzt wird. Vertraue dem Prozess und sei Dir sicher, dass Du in die richtige Richtung gehst.

Hier sind 7 Affirmationen für Dich, die Du Dir täglich sagen oder aufschreiben kannst um so neue Samen zu pflanzen.

1. ICH TUE MEIN BESTES.

Selbst wenn Du im Moment noch an Deinen Fähigkeiten zweifelst, schenke Dir selber Anerkennung. Du tust nämlich gerade Dein Bestes. Vielleicht mag es Spielraum für Verbesserung geben aber übertriebene Kritik an Dir selber hilft Dir nicht weiter.

Erlaube Dir selbst bei manchen Dingen auch ein Anfänger zu sein. Sieh es als eine Reise an, während der Du wahrscheinlich auch mal Fehler machen wirst. Du wirst auf Herausforderungen stoßen aber auch sehr viel aus ihnen lernen. Dein Leben wird reicher sein, weil Du etwas begonnen hast, bevor Du Dich vielleicht schon absolut bereit gefühlt hast.

 

2. ICH WERDE JEDEN TAG BESSER.

Du bist nicht beschränkt auf das Wissen, das Du gerade hast. Jeder Tag bietet Dir die Möglichkeit besser zu werden. Sich über die kleinen Schritte zu freuen, wird Deine Selbstzweifel kleiner werden lassen. Wenn Du selber sieht wie Du wächst und Dich verbesserst, wirst Du erkennen, dass Du Dinge machst, von denen Du in der Vergangenheit noch keine Ahnung hattest wie Du sie tun solltest. Dein Glaube an Dich selber wird wachsen.

Sage nette Dinge zu Dir selbst. Wenn diese Selbstzweifel in Dir aufkommen, erinnere Dich daran, dass es auf Deiner Reise schon viele Situationen gab, in denen Du diese Zweifel überwinden konntest. Du hast Dinge erreicht, von denen Du wahrscheinlich nie gedacht hättest, dass Du sie erreichen würdest. Du hast Dinge gelernt, von denen Du nie wusstest, dass Du sie lernen könntest. Welche Herausforderungen Du auch immer vor Dir hast, eines Tages werden auch sie eine Erinnerung sein. Durch all diese Erfahrungen kannst Du Deine Zweifel ablegen und Dir selber zeigen, dass Du immer fähig bist und dass Du immer Deinen eigenen vollen Respekt verdient hast.

 

3. ALLES IST NUR VORÜBERGEHEND.

Wenn Du an Dir selber zweifelst, woran denkst Du dann? Dass Du eine bestimmte Fähigkeit nicht beherrscht? Wie wenig Du über ein Thema weißt? Wieviel besser andere Leute doch sind? Dass Du noch nicht da bist, wo Du sein möchtest?

Was haben alle diese Gedanken gemeinsam? Du sorgst Dich um Deine Unfähigkeit, darum einen bestimmten, vermeintlichen Standard zu erfüllen. Aber weißt Du was? Du wirst Dich nicht immer so fühlen. Eines Tages wirst Du nicht mehr an Dir zweifeln. Eines Tages wird Deine Freude Deine Angst überwinden. Eines Tage werden Deine Zweifel durch Neugier ersetzt. Sei Dir sicher, dass Deine Selbstzweifel nicht ewig währen.

 

4. DAS ERGBNIS IST NICHT DAS WICHTIGSTE.

Deine Selbstzweifel bedeuten in der Regel, dass Du Dir Gedanken um Deine Fähigkeiten machst oder Erwartungen erfüllen möchtest.

Du kannst tagelang an einem Projekt arbeiten und trotzdem wirst du zum vereinbarten Termin nicht 100 % fertig? Bedeutet das, dass Du nichts erreicht hast? Nein! Du hast vor Wochen begonnen Dir selber mehr Bewegung zu schenken aber Dein geplantes Ziel der Gewichtsabnahme noch nicht erreicht. Bedeutet das, dass Du keinen Fortschritt gemacht hast? Nein! Heißt es, dass diese ganze Zeit in der Sport gemacht hast eine Verschwendung war? Auf keinen Fall!

Das Endergebnis ist nicht das Wichtigste. Wer Du selber wirst, auf diesem Weg wenn Du Dein Ziel anvisiert, das ist das wirkliche Geschenk. All die Eigenschaften, die Du entwickeln wirst und die Dir helfen Dich selbst und auch die Welt um dich herum in einem neuen Licht zu sehen.

 

5. ICH LIEBE UND AKZEPTIERE MICH SO WIE ICH BIN.

Wenn Du selbst an Dir zweifelst, liegt es oft daran, dass Du Dich auf die Erwartungen anderer Menschen konzentrierst. Du denkst, dass Du nicht so talentiert, intelligent oder so hübsch bist wie jemand anderes. So entscheidest Du vielleicht auch, dass das, was Du zu bieten hast, das Scheinwerferlicht nicht verdient. Du bezweifelst, dass Du und Deine Fähigkeiten es wert sind akzeptiert oder geschätzt werden.

Wie wäre es, wenn Du selbst Dir diese Akzeptanz und Wertschätzung geben würdest? Wie wäre es, wenn Du vor Deinem nächsten wichtigen Termin Dir selbst ganz freundlich „Ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin“ zuflüstern würdest?

Wenn Du glaubst, dass Du gut genug bist, brauchst Du Dir keine Gedanken mehr darum zu machen ob andere Menschen Dich für gut genug halten. Behandle Dich selbst so, wie Du von anderen behandelt werden möchtest. Freundlich und liebevoll.

 

6. ICH BIN BEREITS GUT GENUG.

Du weißt oft nicht genau, was auf Dich zukommt. Du bist vielleicht nicht auf die vor Dir liegenden Erfahrungen vorbereitet aber Du hast genug getan. Du hast genug getan und genug gelesen. Du hast genug geübt.

Das bedeutet vielleicht nicht, dass Du Deine zukünftigen Erfahrungen ohne Zögern oder Scheitern durchleben wirst aber Du wirst es schaffen. Du hast genug Erfahrung um zu schaffen was auch immer kommt. Du bist jederzeit bereit den Moment durchzustehen.

Die Art und Weise wie Du die Erfahrung interpretierst, wird Dir vielleicht nicht gefallen. Vielleicht bist Du überrascht, vielleicht traurig, vielleicht verärgert … aber Du bist dennoch bereit.

Überrascht oder traurig oder wütend zu sein bedeutet nicht, dass Du nicht bereit bist. Es bedeutet einfach dass Du ein Mensch mit Gefühlen bist. Wenn Du lernst, Dich auf das zu konzentrieren, was Du tust, anstatt zu beurteilen, was Du tust, wirst Du weniger Zeit verlieren und Dich in jedem Augenblick entspannter fühlen. Trenne Deine Handlungen von Deinen Wahrnehmungen. So können Deine Selbstzweifel verschwinden.

 

7. ICH VERTRAUE DEM LEBEN.

Du darfst endlich loslassen. Sich ständig dem was im Leben eintritt zu widersetzen und zu glauben alles vollständig kontrollieren zu können, ist wahnsinnig anstrengend. Und es ist auch unmöglich.

Du hast lediglich die Kontrolle darüber, wie Du auf die Dinge um Dich herum reagierst. Du kannst die externen Umstände nicht kontrollieren. Du kannst andere Menschen nicht kontrollieren.

Aber Du kannst lernen, dem großen Ganzen zu vertrauen. Du kannst selber wählen daran zu glauben, dass sich Dein Leben auf eine wunderbare Weise entfalten wird. Du kannst es wählen zu glauben, dass scheinbar schlechte Momente zum Guten führen können. Du kannst darauf vertrauen, dass all Deine Erfahrungen einen Sinn haben werden.

Wenn Du verstehst, dass Du nicht alles kontrollieren kannst, dann hast Du keinen Grund mehr an Dir selbst zu zweifeln. Tue das, was Du kannst und vertraue auf den Rest.

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