Hashimoto Thyreoiditis und Stress

Mit mehr Gelassenheit Deinen Körper unterstützen

Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Motivationslosigkeit, Müdigkeit, Antriebsarmut und Niedergeschlagenheit. Dies sind sehr häufig Probleme mit denen meine Klientinnen zu mir kommen. Klingt nach ganz normalen Stresserscheinungen meinst du? Könnte sein, kann aber auch was ganz anderes sein. Bei mir klingeln dann immer sofort die inneren Alarmglocken und ich weise meine Klienten darauf hin einmal ihre Schilddrüse untersuchen zu lassen. Sehr häufig spielt hier nämlich die Schilddrüse eine sehr große Rolle. Wenn Du Dich nicht gut um Deine Schilddrüse kümmerst, dann nützt auch die beste Entspannung und das beste Coaching nichts. Im Zuge der Blogparade zum Thema „Hashimoto-Geflüster“ der Heilpraktikerin Dr. Annette Pitzer findest Du hier nützliche Informationen wie Du mit mehr Gelassenheit Deinen Körper unterstützen kannst und solltest.

Diese Erfahrung habe ich selber vor vielen Jahren gemacht. Ich hatte genau diese Symptome, war wahnsinnig energielos und dachte auch es könne nur vom Stress und von Überlastung herrühren. Bei einer routinemäßigen Blutuntersuchung stellte sich dann heraus, dass meine Schilddrüse nicht in Ordnung ist. Kurz darauf wurde bei mir Hashimoto Thyreoiditis diagnostiziert.

Die schmetterlingsförmige Schilddrüse hat viele Funktionen. Sie speichert lebensnotwendiges Jod und bildet Hormone, die für unseren Energie- und Zellstoffwechsel notwendig sind. Wird die Hormonproduktion gestört, kommt es zu vielfältigen Ausfallerscheinungen. Hashimoto führt zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse. Das Gewebe des Organs wird durch fehlgeleitete Immunprozesse zerstört und die Funktion der Schilddrüse gerät aus ihren natürlichen Bahnen. Es kommt zu zeitweiser Überaktivität, letztlich zu einer Unterfunktion. Dem Körper werden lebenswichtige Substanzen nicht mehr zugeführt.

Die Krankheit gilt als nicht heilbar, lässt sich jedoch gut behandeln. Dazu müssen die Signale des Körpers ernst genommen werden. Eine Umstellung der Lebensgewohnheiten wird notwendig. Die medizinische Behandlung kann durch bewusste Ernährung, einen gesunden Lebensstil und Reduzierung der Stressfaktoren unterstützt werden. Die Krankheit hat mich aufgerufen, meine Gewohnheiten eigenverantwortlich zu ändern. Wir können unser Immunsystem durch eine gesunde Lebensweise unterstützen und so mit der Krankheit leben lernen.

 

Wie wirkt Stress?

Negative Stressfaktoren überwiegen in unserem Alltag. Sie führen zu einer chronischen Belastung. Meist beachten wir die Signale nicht. Täglich belastet uns Lärm und wir stehen unter zunehmendem Druck im Job und in Beziehungen. Unser Körper befindet sich in einer dauernden Alarmbereitschaft, die zu Dysfunktionen führt.

Statt jedoch achtsam auf kraftspendende Pausen und Ausgleich zu achten, neigen wir leider eher dazu kontraproduktive Gewohnheiten zu manifestieren. Wir lenken uns durch Fernsehen, Frustessen, Rauchen und Alkohol ab und überlassen uns unseren eigenen negativen Gedanken, die uns blockieren. Für unseren Körper sind dies zusätzliche Belastungen. Er unterscheidet nicht mehr zwischen fremden Krankheitserregern, die es abzuwehren gilt, sondern greift sich selbst an. Andauernder Stress kann eben zum Beispiel zu einer Autoimmunerkrankung wie Hashimoto führen.

 

Zu mehr Gelassenheit und Ruhe finden

Bereits mit sehr kleinen Veränderungen Deiner Alltagsroutinen kann es Dir gelingen, besser mit Stressfaktoren umzugehen. Die eigene Situation zu erkennen, ist ein erster Schritt aus dem Kreis negativer Gewohnheiten. Wenn wir täglich kleine Übungen in unseren Tagesablauf einbauen, lernen wir Stressfaktoren positiv zu begegnen und sie bewusst auszuschalten. Das verhilft uns zu einem mentalen Gleichgewicht, mehr Gelassenheit und einer positiven Lebenseinstellung.

Unser Leben besteht aus vielen Gewohnheiten. Oft sind es nicht unbedingt hilfreiche Handlungen, die wir uns angewöhnt haben. Bilde besser neue, gute Gewohnheit in Deinem Leben. Achtsamkeitstechniken sind allesamt gute Gewohnheiten. Wir müssen sie halt nur dauerhaft in unser Leben integrieren. Sie zu einer Routine machen.

 

Autoimmunerkrankung als Chance für Veränderung

Wir können lernen, achtsam auf Signale unseres Körpers zu reagieren. Eine Autoimmunerkrankung kann als Aufruf wahrgenommen werden, unsere Bedürfnisse besser wahrzunehmen.

Unsere Gedanken sind oft von Ängsten und Ärger geprägt. Wir verschließen uns, fressen unsere Wut in uns hinein. Diese seelischen Belastungen wirken sich nachweislich auf unseren Körper aus. Nicht nur Kopfschmerzen und schmerzhafte Verspannungen entstehen auf diese Weise. Unser Immunsystem wird chronisch geschwächt.

Jede Form der Entspannung baut unseren Körper auf. Seelische Stabilität bewirkt, dass sich die Gesamtkonstitution verbessert. Statt Kompensationen durch ungesundes Essen oder Ablenkung durch Computer oder Handy hilft es, unsere Routinen zu überdenken und bewusst Negatives durch Positives zu ersetzen. Die Schilddrüse hat eine zentrale Funktion im Körper. Sie wirkt durch ihre Hormone auf Herz und Kreislauf, sie steuert den Fett- und Zuckerstoffwechsel, sie wirkt auf das Nervensystem. Anhaltende Stressfaktoren überlasten die Schilddrüse. Eine Fehlfunktion signalisiert: Ändere Dein Leben!

 

Heilsame Routinen

Eine Krankheit ist der Moment, den viele nutzen, um ein Resümee zu ziehen: Was hat zu der Krankheit geführt? Wie kann ich gesund werden? Wie lebe ich mit der Erkrankung? Was brauche ich wirklich? Und häufig stellen wir dann fest, dass unser Leben nicht das ist, was wir wirklich führen wollen. Wir lassen uns fremd bestimmen. Unsere eigenen Bedürfnisse bleiben unbeachtet. Wir lassen es zu, dass unser Leben eingeschränkt verläuft. Wir agieren unter Umständen immer wieder in den gleichen destruktiven Mustern.

Das raubt uns Kraft und Lebensenergie. Wir verzichten auf Dinge, die für uns selbst lebensnotwendig sind. Die Erkenntnis unserer Bedürfnisse und der achtsame Umgang damit sind auch für unser Umfeld wichtig. Eine ausgeglichene, fröhliche Mutter gibt ihren Kindern Kraft zum Wachsen, ein freundlich und kompetent erledigter Auftrag freut Kunden und Kollegen. Darum ist es für alle wichtig, eigene Bedürfnisse zu realisieren und positive Routinen in den Alltag einzubauen.

Unser Gehirn ist von Natur aus darauf programmiert, Gewohnheiten zu bilden. Sich etwas als Gewohnheit anzueignen ist für uns äußerst energiesparend. Daher können wir diesen Mechanismus auch zu unseren Gunsten nutzen. Bilde gute Gewohnheiten für Dein Leben!

 

Körper, Geist und Seele

Die einseitige Behandlung einzelner Symptome ist gerade bei chronischen Erkrankungen nicht sinnvoll. Ein achtsamer Ansatz umfasst den Organismus in seinem Zusammenspiel mit psychischer Konstitution und seelischem Erleben. Eine bewusste Rückbesinnung auf die Stärkung des eigenen Ichs hilft beim Umgang mit Autoimmunerkrankungen.

Wer sich mit sich und seinem Lebensumfeld auseinandersetzt, kann zu einem neuen starken Bewusstsein kommen und dadurch seine gesamte Lebensqualität erheblich verbessern. Er findet die Kraft zur Veränderung, zu einer positiven stress- und druckfreien Bewegung. Der Körper nimmt diesen Impuls wie eine Befreiung wahr.

Tägliche achtsame Impulse helfen, dass negative Gedankenkarussell zu unterbrechen. Körper, Geist und Seele können auf diese Weise harmonisiert werden. Das Gefühl der Dankbarkeit stellt sich zusammen mit einem positiven Lebensgefühl ein.

 

Negative Gefühle ausschalten

Unsere Gedanken konstruieren unser Bild von der Wirklichkeit. Wir agieren nach unseren Vorstellungen. Wenn negative Erfahrungen häufig reflektiert werden, konstituiert sich eine negative Erwartungshaltung, die wie ein Gefängnis wirkt, ohne dass sie als solche wahrgenommen wird.

Nur die Wirkung ist spürbar: Müde, ängstlich, gestresst und latent schlecht drauf schleichen wir geduckt und ohne Lebensfreude durch den Tag. Alles Schöne wird nicht gesehen. Wir sind auf negative Einflüsse und Ereignisse fokussiert. Unsere Erwartungshaltung ist dadurch bestimmt. Manche halten das für eine realistische Sicht. In Wirklichkeit ist jedoch der Fokus falsch gesetzt. Das Schöne wird ausgeblendet, nicht mehr gesehen und nicht mehr erlebt. Wir versagen uns selbst positive Erlebnisse.

Wenn wir aktiv lernen, unserer Umwelt und uns selbst mit Achtsamkeit zu begegnen, geben wir dem Positiven in unserem Leben wieder eine Chance. Wir nehmen positive Dinge und Ereignisse wieder mit Dankbarkeit wahr und verändern unser Bewusstsein.

 

Im Augenblick ankommen

Luftschlösser haben etwas Verführerisches. Sie sind wie Schokolade. Sogar die Folgen sind ähnlich. Beide lösen ein kurzzeitiges Glücksgefühl aus. Beide verbleiben als Ballast in Körper, Psyche und Seele. Statt aktiv etwas für unser Glück zu tun, lassen wir uns auf Ersatzstoffe ein.

Statt sich passiv dem Gedankenkarussell hinzugeben, sich in Zukunftsträumen oder negativen Betrachtungen zu verlieren, können wir unsere Gedanken bewusst auf das HIER und JETZT lenken. Wir können unsere Achtsamkeit konzentrieren und wahrnehmen, was in uns und um uns herum in diesem Augenblick geschieht. Diese Konzentration auf den gegenwärtigen Moment gibt uns Kraft. Sie lässt uns wacher agieren, ohne dass wir uns gestresst fühlen.

Wenn wir uns jeden Tag etwas Zeit nehmen, wird es uns immer besser gelingen in uns anzukommen und gleichzeitig positiv auf unser Umfeld zu wirken.

 

Wenn Du von Hashimoto betroffen bist, dann weißt Du, dass es schubweise verläuft. Viele Betroffene berichten, dass sowohl körperlicher als auch psychischer Stress bei ihnen die Schübe auslösen oder begünstigen kann. Daher ist es so wichtig stressige Situationen zu meiden aber ebenso den eigenen Umgang mit Stress zu verbessern und Möglichkeiten für eine Ausgleich und mehr Gelassenheit zu finden.

Am 03. September startet wieder mein beliebter Online-Kurs „Gelassenheit Daily – Mache Glück & Gelassenheit zu Deiner täglichen Routine“. 4 Wochen lang etablierst Du in kleinen Schritten neue hilfreiche Gewohnheiten, die Dir Tag für Tag helfen mehr Gelassenheit zu spüren. Ich zeige Dir einen Teil meiner Gewohnheiten, die mir gut helfen mit Power in den Tag zu starten und ihn entspannt zu beschließen.

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